Sieg aus der Hand gegeben
SV Sachsen Zeithain - TUS Weinböhla 2-2 (1-0)
Die noch zwei ungeschlagenen Mannschaften aus der 1.Kreisklasse spielten nun untereinander. Zeithain wieder mit Heimrecht wollte unbedingt die weiße Weste behalten. Auch die Gäste hegten ihre Ansprüche auf Sieg. Es begann ein gutes Spiel, wobei Zeithain inder ersten Halbzeit kaum was zugelassen hatte. Konsequente Deckungsarbeit und immer ein Blick nach vorn zeichnete die Mannschaft aus.Es dauert bis Minute 17 als Boubacar Sow zum ersten Solo startete.Vor der Mittellinie startend spielte er zwei Spieler aus und legte ein Musterzuspiel auf Höppner in den Strafraum auf der mit einem Lupfer über den Torhüter das 1-0 erzielte. Das war die beste Phase der Gastgeber, die aber weitere Chancen ausließen. Kurz vor der Pause verletzte sich D. Zwanzig, so das er ausgewechselt werden mußte. Dem Spiel in der zweiten Halbzeit tat es noch kein Abbruch, denn man spielte weiter nach vorn. Als D. Höppner in der 63. Minute auf 2-0 erhöhte, sah alles nach Heimsieg aus. Jetzt taten die Gäste mehr. Nun merkte man die Ausfälle von remic, Tahirou Bah und eben von D. Zwanzig. Zwanzig Minuten vor Schluß bekamen die Gäste einen Freistoß aus 20 MMetern zugesprochen, den sie Eiskalt zum Anschluß nutzten. Dabei leisteten die Gastgeber Schützenhilfe, da beim Schluß die Mauer auseinander trat und somit die Lücke entstand. Nun spielten die Gäste noch druckvoller. Zeithain bekam dafür riesige Konterchancen, die aber allesamt vergeigt wurden. Höppner 72., Sowe 75., 78. und Hemed 81., 84. hatten alle die Entscheidung auf dem Fuß, aber die Erlösung wollte nicht fallen. Als noch Tom Schindler in der 85. Minute verletzt ausfiel, waren plötzlich alle Verteiger aus dem Spiel. Und mußte es kommen wie es mußte.Eine scharfe Hereingabe von rechts wurde von Marcus Lukoschek ins eigene Netz abgefälscht, wobei noch Sandro Dölitzsch mit der Hand am Ball war (87.MInute). Die restlichen Minuten überstand Zeithain glücklich, so das am Ende 1 Punkt gerettet werden konnte. Am Ende muß man zufrieden sein, denn wer solche Riesenchancen leichtfertig vergibt kann das Spiel nicht gewinnen.
Zuschauer: 85